Im Grunde kann man sagen: Je früher desto besser. Je jünger die Frau bei der Entnahme der Eizellen, desto besser sind später die Erfolgsaussichten.
Beim Social Freezing gehen wir von gesunden Frauen aus, deren Eizellen in einem jüngeren Alter vitrifiziert wurden. Da für Social Freezing noch keine repräsentativen Zahlen vorliegen, stützen wir uns bei folgender Rechnung auf Daten der American Society for Reproductive Medicine (ASRM). Diese haben die Erfolgsraten von Transfers frischer Eizellen unterschiedlichen Alters erhoben und zeichnen folgendes Bild:
Für Frauen im Alter unter 35 Jahren zeigte die Untersuchung eine Lebendgeburtrate von 41,4 Prozent pro Behandlungszyklus. 31,7 Prozent für Frauen zwischen 35 und 37, Frauen zwischen 38 und 40 kamen auf 22,3 Prozent und Frauen zwischen 41 und 42 noch auf 12,6 Prozent.
Demzufolge könnte das Social Freezing die Wahrscheinlichkeit einer Geburt nach assistierter Reproduktion für Mütter zwischen 41 und 42 um fast 30 Prozentpunkte steigen. Für Mütter über 45 Jahre umso weiter.